Kirchenmusik in Heilig-Geist Dortmund-Wellinghofen

Aus der Reihe „Kirchenmusik in Heilig-Geist Dortmund-Wellinghofen“ findet am 21. Januar um 17.00 Uhr die nächste Veranstaltung in der Heilig-Geist-Kirche Dortmund-Wellinghofen statt.

Dieses Mal starten wir unsere Serie unter dem Motto: “Große Symphonik“. Es spielt an der Orgel Rolf Müller, Domkantor des Altenberger Domes. Das ausführliche Programm und die Agenda des Künstlers finden Sie anbei.


Der Eintritt ist frei, am Ende der Veranstaltung wird um eine Spende gebeten. 


Große Symphonik

Johann Sebastian Bach                Fantasie und Fuge g-Moll, BWV 542

(1685-1750)                                      

                                                           „Ertöt‘ uns Herr durch deine Güt“

                                                           Choral aus der Kanate BWV 22

                                                           für Orgel bearb. von Maurice Duruflé                                            

                                              

Cesar Franck                                    Choral Nr. I, E-Dur

(1822-1890)

 

Josef Renner jun.                           Canzone

(1868-1934)                                       (aus „Suite für Orgel“ op. 56)

 

Felix Alexandre Guilmant                Final

(1839-1911)                                       (aus der Orgelsonate Nr. 1, d-Moll, op. 42)     

 

 

Rolf Müller                                      Improvisation über ein gegebenes Thema

(*1972) 

 


 

Rolf Müller, Orgel, ist seit 2001 Domorganist und Kantor am Dom zu Altenberg (Bergisches Land) und künstlerischer Leiter der Dommusik. Dies umfasst die Leitung der geistlichen Mittagsmusiken, des Internationalen Orgelfestivals, sowie die Leitung der katholischen Chöre am Dom (Domchor, Kammerchor Capella nova und Choralschola). Seit 2002 obliegt ihm auch die Leitung und Durchführung der Internationalen Altenberger Orgelakademie für Improvisation.
Zahlreiche Rundfunk- und CD-Aufnahmen u.a. an der Klais-Orgel des Doms liegen vor.
Konzerte als Organist und Dirigent.
Orgelkonzerte führten ihn als Solist nach Spanien, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Polen, Schweiz, Österreich und ganz Deutschland.
Neben einem stiltisch sehr breiten Repertoire von Barock über Klassik und Romantik bis zur klassischen Moderne, pflegt Müller in besonderer Weise auch die Kunst der Orgelimprovisation, also des musikalischen Stegreifspiels.
Als Dirigent leitete er zahlreiche bedeutende Oratorien und große Werke der Kirchenmusik (wie Bachs h-Moll-Messe und Matthäuspassion, Händels Messias, Mendelssohn Symphonie „Lobgesang“ und Psalmen 42 und 95, Schuberts Große Messe Es-Dur, Brahms‘ Requiem, Mozarts c-Moll-Messe und Requiem, alle großen Haydn-Messen usw.)

Geboren 1972 in Freudenstadt/Schwarzwald waren seine ersten Lehrer Willy Ricke (Rottenburg) und Stephan Rommelspacher (damals Villingen, heute Leipzig).

Von 1993 bis 2000 Studium an der Universität für Musik und darstellende Kunst „Mozarteum“ in Salzburg in katholischer Kirchenmusik und Konzertfach Orgel u.a. bei Prof. Dr. Heribert Metzger (Orgel), Dr. Wolfgang Kreuzhuber (Improvisation) sowie Chorleitung bei Prof. Hans-Joachim Rotzsch und Chor- und Orchesterleitung bei Prof. Albert Anglberger. 1997 B-Examen (Diplom), 1999 A-Examen (Diplom) und 2000 Diplom im Konzertfach Orgel , alle mit Auszeichnung.
Müller erhielt den Würdigungspreis des Bundesministeriums für Wissenschaft der Republik Österreich für herausragende künstlerische Leistungen.

Er besuchte Meisterkurse bei Guy Bovet, Wolfgang Zerer, Jon Laukvik, Andrea Marcon, Lorenzo Ghielmi, Michael Belotti, Daniel Roth, Michael Radulescu und Harald Vogel.

1998-2001 war er Organist an der Wallfahrtsbasilika Maria Plain bei Salzburg und Leiter der Musik- und Kulturvereinigung Laufen. Müller unterrichtete am Kirchenmusikreferat der Erzdiözese Salzburg.
 

 

 

 
 
 
 
 

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